Die Implantologie in der Zahnmedizin befasst sich mit dem Einbringen von enossalen Implantaten in den menschlichen Kieferknochen.

Enossale Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus dem Metall Titan oder Keramik, welche in ein einfachen und kleine Eingriff in den Kieferknochen eingebracht werden und in einer mehrmonatigen Einheilphase mit dem Knochen fest verwachsen. Die Anzahl der Implantate richtet sich nach der Anzahl der eigenen Zähne, dem Knochenangebot und den individuellen Wünschen des Patienten. Ist zu wenig Kieferknochen für die Aufnahme eines Implantates vorhanden, wird dieser in einem begleitenden chirurgischen Eingriff aufgebaut. An den Implantaten wird nach deren Einheilung der individuelle Zahnersatz befestigt.

 

Damit bieten Implantate eine sichere Alternative zu herkömmlichen Brücken oder Prothesen.

Einzelzahnimplantate

 

Einzelzahnimplantate bieten eine gute Alternative zur konventionellen Brückenversorgung von Zahnlücken. Gerade bei gesunden, an die Zahnlücke angrenzenden, Zähnen, ist ein Beschleifen von gesunder Zahnsubstanz nicht nötig. Dies hat vor allem einen Vorteil wenn nur ein Zahn z. B. durch einen Unfall verloren gegangen ist und die Nachbarzähne intakt und karies- und füllungsfrei sind. Weiterhin dient das Implantat auch dem Knochenerhalt, denn dieser baut sich beim zahnlosen Kieferabschnitt mit der Zeit ab.

Implantate beim teilbezahnten und zahnlosen Kiefer

 

Viele Prothesenträger haben alltägliche Schwierigkeiten beim Essen und Sprechen. Auch Haftprobleme und Druckstellen sind an der Tagesordnung. Durch das Einbringen von Implantaten in den Kiefer lässt sich der Halt von Prothesen entscheidend verbessern. Dabei gibt es viele verschiedene Versorgungsmöglichkeit- en, vom kostengünstigen Druckknopfsystem bis hin zum festsitzenden Zahnersatz, die mit dem Patientin individuell besprochen und geplant werden

Mini-Implantate

 

Die meisten Senioren über 70 sind häufig schon über viele Jahre zahnlos. Dadurch hat sich der Kieferknochen schon stark abgebaut und ist oft schon sehr schmal geworden. Zumeist ist das Befestigen der Prothesen gerade im Unter- kiefer auch mit Haftcreme sehr schwierig ge-worden. Dies schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Auch das ungenügende Zerklein-ern der Nahrung führt zu einer Reduzierung des Allgemeinzustandes. Der oft allgemein reduzierte Gesundheitszustand von älteren Patienten verhindert häufig größere chirurgische Eingriffe, wie sie für normale Standardimplantate notwendig wären. Für solche Patienten sind durchmesserreduzierte Implantate, sog. Mini-Implantate, ideal geeignet, da sie ohne größeren Aufwand in den noch vorhandenen Knochen gesetzt werden können. Nach der Einheilphase kann der Patient wieder besser sprechen, essen und das Leben genießen.

Leistungen | Implantologie

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